Preisstrategie für Personal Trainer
„Dirk, warum bist du so günstig?“ Diese Frage traf wie ein Pfeil.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Warum ich meinen Preis verdoppelt habe und mehr Premium-Kunden bekam
Einleitung
Dirk Wannmacher hat seinen Preis irgendwann verdoppelt – und hatte danach mehr Kunden, nicht weniger. In dieser sehr persönlichen Folge erzählt er, wie es dazu kam: von den harten ersten Monaten als Trainer über eine schmerzhafte Kundenfrage bis zur Erkenntnis, dass ein niedriger Preis nicht mehr Anfragen bringt, sondern die falschen.
Der schwere Anfang bei Homespace
Dirks Einstieg als Personal Trainer war alles andere als leicht: 40 Stunden Festanstellung in einem Familienfitnessstudio, dazu Früh- und Spätdienste bei Homespace – und nach drei Monaten trotzdem keine eigenen Kunden. Er kaufte sich schließlich selbst zehn Stunden Personal Training bei einem befreundeten Trainer, dem Stefan, der zur gleichen Zeit viele Kunden hatte, um von ihm zu lernen. Zusammen mit einer Mindset-Schulung bei Homespace veränderte das seinen Weg – auch wenn es noch Jahre dauerte, bis es wirklich rund lief.
Die Frage, die alles veränderte
Der eigentliche Wendepunkt kam durch ein einziges, unspektakuläres Gespräch: Ein Kunde fragte Dirk, „warum bist du so günstig?“ – nicht „warum bist du so teuer“. In diesem Moment wurde ihm klar: Das Problem war nicht, dass er zu viel wollte, sondern dass er zu wenig verlangte, und der Kunde hatte das gespürt.
Die zentrale Aussage
„Ich habe meinen Preis verdoppelt und war überzeugt, dass jetzt alle weglaufen. Was wirklich passiert ist: Zwei Kunden sind gegangen. Die neuen kamen nicht obwohl der Preis höher war, sondern weil er höher war.“
Preise als unbewusstes Signal
Menschen nutzen Preise laut Dirk unbewusst als Orientierung: Ein hoher Preis signalisiert, dass jemand weiß, was er wert ist – ein niedriger Preis erzeugt bei einem Teil der Menschen das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wer für Premiumtraining zahlt, behandelt es wie eine Investition, die man schützt; wer billig einkauft, behandelt es wie einen Termin, den man leichter absagt. Der eigentliche Wandel fand dabei nicht auf dem Papier statt, sondern im Kopf: der Moment, in dem er aufhörte zu fragen „werde ich das wert sein?“ und anfing zu wissen „ich bin es bereits“.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Eine Preisverdopplung kostet oft nur die schwierigsten, unzuverlässigsten Kunden.
- Neue, passendere Kunden kommen nicht trotz des höheren Preises, sondern wegen ihm.
- Der entscheidende Wandel findet im eigenen Kopf statt, nicht nur auf dem Preisschild.
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Häufige Fragen
Was bedeutet es, wenn ein Kunde fragt „warum bist du so günstig?“
Es kann ein Hinweis sein, dass dein Preis nicht zu deinem wahrgenommenen Wert passt – ein Warnsignal, kein Kompliment.
Verlangsamt eine Preisverdopplung nicht mein Kundenwachstum?
In Dirks eigener Erfahrung war das Gegenteil der Fall – neue Kunden kamen gerade wegen des höheren Preises.
Was war der eigentliche Wendepunkt bei Dirk – der Preis oder etwas anderes?
Der Wandel im eigenen Kopf: aufzuhören zu fragen, ob man es wert ist, und stattdessen zu wissen, dass man es bereits ist.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Was passiert, wenn du deinen Preis verdoppelst?“, basierend auf Dirks eigener Laufbahn als Personal Trainer bei Homespace und danach.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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