Von 40€ auf 120€ warum manche Kunden bei einem höheren Preis lieber kaufen

Von 40€ auf 120€ – warum manche Kunden bei einem höheren Preis lieber kaufen

Preispsychologie für Personal Trainer

„Bei dir werde ich nicht kaufen.“ Warum ein Preis Vertrauen zerstören kann.

Einleitung

Eine Party, gute Musik, eine Trainerin nennt einem erfolgreichen Mann ihren Stundensatz von 80 €. Stille. Dann sagt er: „Bei dir werde ich nicht kaufen“ – weil 15 Jahre Erfahrung und 80 € pro Stunde für ihn nicht zusammenpassen. Dirk Wannmacher nimmt diese wahre Geschichte zum Anlass, um zu zeigen, was ein Preis wirklich auslöst.

Das Auto-Beispiel: Warum billig misstrauisch macht

Dirk vergleicht das mit einem Gebrauchtwagenkauf: Findet man dasselbe Auto für 20.000 € einmal zum Marktpreis und einmal für 3.000 €, kauft man beim Schnäppchen nicht schneller – man wird misstrauisch. Wurde es geklaut? Gibt es einen versteckten Unfallschaden? Ein Preis, der nicht zur Realität passt, schafft kein Vertrauen, er zerstört es. Das ist laut Dirk keine Ausnahme, sondern menschliche Psychologie, die wir bei praktisch jedem Kauf unbewusst anwenden.

Warum eine Kundin lieber 120 € als 40 € zahlte

Eine konkrete Geschichte von Dirks ehemaligem Kunden Christian Plöckl (120 € Stundensatz): Eine Interessentin sagte, sie könne sich die 120 € nicht leisten. Christian schickte sie zu einem Kollegen im selben Studio, der nur 40 € nahm. Wenig später kam sie zurück – sie könne dort nicht kaufen, „der nimmt nur 40 €, da stimmt was nicht“. Obwohl sie wenig Geld hatte, kaufte sie schließlich doch bei Christian, weil der niedrige Preis bei ihr Misstrauen statt Vertrauen auslöste.

Die zentrale Aussage

„Ein niedriger Preis siebt nicht die falschen Kunden aus – er zieht sie an.“

Die 80-€-Untergrenze

Dirks konkreter Business-Tipp: Unter 80 € netto pro Stunde als Selbständiger anzufangen, ergibt nach Abzug von Steuern und Vorsorge kaum Sinn – und „Erfahrung sammeln“ bei sehr niedrigen Preisen ist ein Irrglaube, weil echtes Verkaufen laut Dirk erst da beginnt, wo der Kunde Nein sagt. Bei 50-60 € ist es meist nur eine Angebotspräsentation, keine echte Verkaufssituation. Wer für einen Premiumpreis kommt, kommt, weil er investieren will und dem Trainer bereits vertraut – und dieses Vertrauen beginnt mit dem Preis selbst.

Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge

  1. Ein Preis ist keine Zahl auf einem Zettel, sondern eine Aussage über dich.
  2. Ein zu niedriger Preis zieht die falschen Kunden an, statt die richtigen zu sieben.
  3. Unter 80 € netto pro Stunde als Selbständiger ergibt wirtschaftlich kaum Sinn.

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Häufige Fragen

Warum kann ein sehr niedriger Preis Kunden abschrecken statt anziehen?

Weil Menschen Preise als Orientierung nutzen – ein Preis, der nicht zur wahrgenommenen Qualität passt, löst Misstrauen statt Vertrauen aus.

Kann ich als Berufseinsteiger niedrige Preise nehmen, um Erfahrung zu sammeln?

Nach Dirks Erfahrung ist das ein Irrglaube – unter 80 € netto sammelst du kaum echte Verkaufserfahrung, weil das dann meist nur eine Angebotspräsentation ist.

Wann beginnt „richtiges“ Verkaufen laut Dirk?

Erst dort, wo der Kunde Nein sagt oder zögert – vorher ist es meist nur eine Angebotspräsentation.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Von 40€ auf 120€ – warum manche Kunden bei einem höheren Preis lieber kaufen“, basierend auf Dirks 16 Jahren Praxis und dem 6-monatigen Verkaufspsychologie-Fortbildungsabschluss.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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