Preisdumping? Das ist dein größter Fehler als Trainer

Preisdumping? Das ist dein größter Fehler als Trainer

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Preisdumping? Das ist dein größter Fehler als Trainer

Einleitung

Ein Trainerkollege postete: „Meldest du dich bis Ende Januar, sparst du 20 Prozent.“ Dirk Wannmacher nimmt diesen echten Fall zum Anlass, um zu erklären, warum zeitlich befristete Rabattaktionen für Personal Training so gut wie nie eine gute Idee sind.

Der Rewe-Vergleich: Wen macht dein Rabatt eigentlich zum Sparfuchs?

Dirks Bild: Seine eigene Zielgruppe muss beim Einkaufen im Supermarkt nicht überlegen, ob sie sich den Wocheneinkauf leisten kann – 20 Euro mehr oder weniger pro Stunde Training spielen für sie normalerweise keine Rolle. Senkt ein Trainer trotzdem seine Preise, sorgt er über zwei Wege gleichzeitig dafür, dass er selbst weniger Geld zur Verfügung hat: durch den Rabatt selbst und dadurch, dass gleichzeitig draußen ohnehin alles teurer wird. Und selbst wenn die Rabattaktion ein oder zwei zusätzliche Kunden bringt – das eigentliche unternehmerische Ziel sollte laut Dirk nie „möglichst viele Kunden“ sein, sondern eine verlässliche Summe am Monatsende, so wie auch ein Handwerker nicht danach strebt, möglichst viele Geräte zu reparieren, sondern genug Umsatz zu machen, um seine eigenen Fixkosten zu decken.

Aus der Folge

„Das Ziel sollte nicht sein, möglichst viele Kunden zu haben – das ist die falsche Rechnung.“

Von 69 auf 125 Euro: Warum die Zielgruppe nicht das Problem ist

Dirk erzählt von einer Trainerin, die im Oktober des Vorjahres noch 69 Euro pro Stunde verlangte und mittlerweile ein Paket zu effektiv 125 Euro pro Stunde verkauft – und sich damit deutlich besser fühlt. Sein Kommentar dazu: Es gibt keinen „richtigen“ Preis, nur den Preis, der das gewünschte Leben ermöglicht statt nur das nackte Überleben. Statt Rabatte zu geben, rät Dirk, an genau der Fähigkeit zu arbeiten, die aktuell noch fehlt – sei es Verkauf, Einwandbehandlung oder Marketing – denn Preisdumping ist meist der bequeme Ausweg, wenn eine dieser Fähigkeiten noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Als positives Gegenbeispiel nennt er einen Kunden namens Martin, der sich vor Jahren bewusst für ein teureres statt eines günstigen Massenprodukts entschied, weniger Menschen half, dafür aber jedem einzelnen mehr – und heute ein florierendes Business mit hohen Stundensätzen führt.

  1. Deine Zielgruppe muss selten wegen 20 Euro pro Stunde überlegen, ob sie sich das leisten kann – ein Rabatt schadet meist eher dir selbst.
  2. Das Ziel ist nicht „möglichst viele Kunden“, sondern eine verlässliche Umsatzsumme am Monatsende.
  3. Preisdumping ist meist der bequeme Ausweg für eine Fähigkeit, die noch nicht ausreichend ausgebaut ist – arbeite lieber direkt an dieser Fähigkeit.

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Häufige Fragen

Warum sind zeitlich befristete Rabattaktionen für Personal Training keine gute Idee?

Weil deine Zielgruppe selten wegen 20 Euro pro Stunde überlegen muss, ob sie es sich leisten kann – der Rabatt schadet meist vor allem dir selbst.

Was sollte mein eigentliches unternehmerisches Ziel sein?

Eine verlässliche Umsatzsumme am Monatsende – nicht möglichst viele Kunden zu haben.

Was sollte ich statt eines Rabatts tun, wenn ich zu wenig Kunden habe?

Arbeite an der Fähigkeit, die aktuell fehlt – Verkauf, Einwandbehandlung oder Marketing – statt am Preis zu drehen.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#379 Preisdumping killt dein Business“.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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